Steam Machine Preis

Vor dem Bau der eigenen Steam-Machine steht die Planung: Was für Bauteile brauche ich unbedingt und welche Gesamtkosten kommen auf mich zu?

Alienware hat bereits wie Alternate die erste Steam Maschine in Planung…
Bei Alienware ist nur bekannt, dass eine Erweiterung oder Abänderung der Komponenten bedingt durch das (sicher sehr schicke) kleine Gehäuse nur schwer oder mit sehr teuren Miniaturkomponenten möglich sein wird…
Über den Preis und wann man die Konsole erwerben kann schweigen sich beide Anbieter aus….

Das war der Grund für mich im Internet zu recherchieren und die Entwicklung einer eigenen Box in Erwägung zu ziehen.
Für mich ist es zwar auch wichtig, das Gehäuse nicht zu riesig werden zu lassen, doch Aufgrund meiner guten Erfahrungen mit Wasserkühlungen und der extrem langen, störungsfreien Laufzeit der damit temperierten Computer sollte eine solche zum Einsatz kommen – wenn ich das schon selbst konstruiere, darf es gerne ein wenig individueller sein.
Der geneigte Leser, der sich einmal die Seiten von Alphacool oder AquaComputer oder WaterCool oder CaseKing angeschaut hat, dem wird bei den Preisen sicher vor Schreck der Geldbeutel an einen sicheren Ort verkrochen haben. Ich will hier nicht behaupten, dass die dort angegebenen Artikel nicht preiswert seien – diese Teile sind hervorragend CAD designed und mit Präzisionsmaschinen auf Maß gefertigt worden – sie sind mir einfach zu teuer.

Mein Anliegen ist hier zu zeigen, dass es auch günstiger geht, allerdings ist der zu betreibende Aufwand an Zeit für die individuelle Planung nicht zu unterschätzen und an den benötigten Teilen für ein System, dass dann allen Ansprüchen gerecht wird ist der Preis schon recht hoch.
Das Wichtigste bei einem Spielsystem ist  neben dem Motherboard (mit integriertem Soundsystem), dem Prozessor und Arbeitsspeicher eine Grafikkarte, die von SteamOS auch voll unterstützt wird.
Daran ist es bei meinen im Einsatz befindlichen Rechnern bisher gescheitert.

Ich musste mir glücklicher Weise nicht die Mühe machen erst noch Mini-ITX Motherboards auf ihre Gaming-Fähigkeiten zu untersuchen:
auf ComputerBase.de haben sich die Autoren bereits die Mühe gemacht mögliche Komplettsysteme vorzustellen. Für das Projekt sind nur die Motherboards und Grafikkarten interessant.

Völlig ausreichend scheint mir ein ASRock FM2A78M-ITX+ Motherboard zu sein, dafür braucht man noch eine CPU und Arbeitsspeicher, ein (ordentlich dimensioniertes) Netzeil sowie zumindest eine Festplatte – das reicht bereits aus, um das System zum Laufen zu bekommen, wenn man damit zufrieden ist, es auf ein Brett zu nageln 😉
Da ich bei meiner Wunschkonfiguration gerne noch eine highend Grafikkarte  einbauen und das Gehäuse selbst konstruieren will kommen hier noch zusätzliche Kosten hinzu. Drei blau beleuchtete 20 cm Lüfter  an beiden Seitenwänden und vor dem Radiator der Wasserkühlung an der Front und zwei rot beleuchtete Lüfter gleicher Bauart für die Abluft (umgekehrt montiert) an Ober- und Unterseite des Gehäuses sollen für die Frischluftzufuhr und den Transport der Wärme nach Aussen sorgen. An der Gehäuserückseite befinden sich ja der Einbauschacht für das Netzteil sowie die Anschlüsse für die externe Peripherie, sodass hier keine Lüfter eingebaut werden.

Somit kommen wir auf eine Gesamtsumme für die Mindestanforderungen von:
Motherboard ca 72 €
CPU ca 151 €
Arbeitsspeicher 95 €
Netzteil ca 51,90 €
Festplatte ca 50,52 €
Gesamt: 420,42 €

Sowie für meine (optionalen) Sonderwünsche:
3x Lüfter blau (je 14,70 €)   = 44,10 €
2x Lüfter rot (je 13,10 €) = 26,20 €
Gigabyte Radeon R9 280 Windforce Grafikkarte ca 184,99 €
Gesamt: 255,29 €

Insgesamt beläuft sich der Steam Machine Preis entweder auf 420,42 € oder auf 675,71 € für die Bauteile. Allerdings darf man bei der letzen Variante nicht vergessen, dass es sich dann um einen echten Hochleistungscomputer handelt.

Nicht berücksichtigt ist hier natürlich noch die Planung und Fertigung des Gehäuses und den für die Wasserkühlung benötigten Komponenten, sowie der Arbeitsaufwand für meine Wunschkonsole.

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